Die Geschichte der Armbanduhr

Die Geschichte der Armbanduhr

Schon im 15. Jahrhundert waren die Uhren so klein, dass man sie mühelos herumtragen konnte. So konnte man die Zeit nun nicht mehr nur an der Uhr des Kirchturms ablesen, sondern jederzeit einen Blick auf die private Taschenuhr werfen. Doch bis zum 20. Jahrhundert gab es noch keine Armbanduhren, sondern – wie wir sie nur noch von der Großmutter oder dem Flohmarkt kennen – Taschenuhren. Die Entwicklung hin zur praktischen Armbanduhr am Handgelenk kam – aus technischer Sicht – mit etappenweisen Miniaturisierungen der Uhrwerke. Angetrieben wurden diese technische Entwicklung von gesellschaftlichen und politischen Umständen. So war es zunächst die Mode, die es vorgab, Taschenuhren an Bändern oder Ketten am Handgelenk zu tragen. Dies galt zumindest für die Damen. Die Herren hielten davon nichts und setzten weiterhin auf die altbewährte Taschenuhr an der Uhrkette. Doch wie es im Designbereich so schön heißt, galt auch hier:

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Woher kommt der Manschettenknopf?

Woher kommt der Manschettenknopf?

Dieses kleine Schmuckstück hat es in sich. Es ist nicht nur ein absolut legitimes (manchmal sogar funkelndes) Accessoire für den gebildeten und eleganten Mann von Welt, sondern hat auch eine ziemlich schöne und spannende Geschichte hinter sich, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen. Vorhang auf für unsere Serie ‘Im Fokus:’, in der Hauptrolle zwei kleine Knöpfe, die eine große Aufgabe an den Ärmeln eines Hemdes übernehmen.

Woher kommt der Manschettenknopf?

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In love with: Pandora-Neuheiten

Wie das Tennisarmband zu seinem Namen kam

Es gibt einige Dinge, die man im Umgang mit liebgewonnen Schmuckstücken beachten sollte. Es ist besser, dass Schmuck nicht mit Cremes oder Parfum in Berührung kommt. Die Oberfläche könnte dadurch in Mitleidenschaft gezogen werden. Bei Gartenarbeiten oder Tätigkeiten im Haushalt sollte Schmuck ohnehin abgelegt werden – genauso wie beim Sport.

1987 wurde das Rivière-Armband in Tennisarmband umgetauft

Beim Begriff Tennisarmband könnte man annehmen, dass es sich um ein Schweißband handelt, das beim Sport – vorwiegend beim Tennis getragen wird. Doch ein derartiges Armband ist nicht gemeint. Die Tennisspielerin Chris Evert hielt sich bei einem Tennis-Match während der US-Open 1987 nicht an den Tipp, beim Sport lieber auf Schmuck zu verzichten, sondern trug ein Rivière-Armband mit Diamantbesatz. Während des Tennisspiels merkte Chris Evert plötzlich, dass sie ihr Armband verloren hatte. Das Match wurde unterbrochen, das Armband gesucht und wiedergefunden. Durch die große Aufmerksamkeit, die das Schmuckstück aufgrund des Vorfalls während des Tennis-Matches erlangte, wurde seine ursprüngliche Bezeichnung Rivière-Armband abgewandelt – ab diesem Zeitpunkt hieß es Tennisarmband. Außerdem ist diese Art von Armband auch noch unter der Begrifflichkeit Eternity Bracelet (dt. Ewigkeits-Armband) bekannt.

Das Tennisarmband erinnert an funkelnde Wassertropfen

Der Zwischenfall auf dem Tennisplatz verhalf dem Schmuckstück zu schlagartiger Berühmtheit. Beliebt war das Armband aber schon, als es noch Rivière-Armband hieß. Der französische Begriff (dt. Fluss) verweist auf die fließende und durchgängige Anordnung der Diamanten, die das Handgelenk vollkommen umgeben. Die Steine sind alle einzeln gefasst und erinnern an funkelnde Wassertropfen. Eine beliebte Art der Fassung ist zum Beispiel die Krappenfassung. Damit keine Steine verloren gehen, ist es wichtig zu überprüfen, ob die Krappen halten und nicht locker sind.