Schmuckwissen: Was macht ein Uhrenbeweger?

Schmuckwissen: Was macht ein Uhrenbeweger?

Uhrenbeweger sind dafür da Automatikuhren in Gang zu halten. Das Prinzip ist ganz simpel: Ein elektrischer Uhrenbeweger simuliert die alltägliche Tragebewegung einer Automatikuhr am Handgelenk und zieht diese durch Rotationsbewegungen auf. Dadurch läuft die Automatikuhr weiter, auch wenn sie mal länger als die übliche Gangreserve von ca. 2 Tagen nicht getragen wird. Als Gangreserve oder Gangautonomie bezeichnet man die Zeitdauer, in der das (vollständig aufgezogene) Uhrwerk noch läuft, nachdem die Uhr das letzte Mal bewegt wurde. Sie ist je nach Werk unterschiedlich und beträgt zumeist etwa 35 bis 60 Stunden, in Kombination mit mehreren Federhäusern sogar bis zu 30 Tagen.

Datum, Stoppfunktion und vielleicht noch Wochentagsanzeige – das sind die gängigsten Funktionen von Uhren bzw. Chronographen (neben der Uhrzeit natürlich), die sich auch nach dem Stillstand einer Automatikuhr zügig über die Krone einstellen lassen. Einige Uhrenmodelle bieten aber weitere sogenannte Komplikationen, d.h. Zusatzfunktionen wie Mondphase oder ewiger Kalender. Die Einstellung eines ewigen Kalenders beispielsweise ist zwar in der Regel auch keine Raketenwissenschaft, aber ein Uhrenbeweger ist sicherlich keine schlechte Idee, wenn man die Uhr im Wechsel mit anderen trägt, da doch ein gewisser Zeitaufwand für das Einstellen nötig ist.

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Schmuckwissen: Wie ermittelt man die richtige Ringgröße?

Schmuckwissen: Wie ermittelt man die richtige Ringgröße?

Um die Größe eines Rings zu ermitteln, kann bei einem bereits vorhandenen und gut sitzenden Ring der innere Durchmesser mit einer Schieblehre ausgemessen werden, welcher dann mit der Kreiszahl Pi multipliziert den Umfang ergibt. Weltweit werden Ringmaße auf fünf unterschiedliche Arten gemessen und angegeben: Wiener Vereinigungsmaß, Französisches Maß, Durchmessermaß, Englisches Maß und Amerikanisches Maß. Das Wiener Vereinigungsmaß stellt die Ringgröße in Millimetern dar. Daher reichen die Größen in der Regel von 40 bis 70. Die französische Größenmessung zieht von diesem Wert 40 Millimeter ab, um die letztliche Größe zu erhalten, die üblichen Größen liegen also zwischen 0 und 30. Beim Durchmessermaß wird der gemessene Umfang durch die Kreiszahl Pi geteilt, was Ringgrößen zwischen 12,5 und 22,5 ergibt. Beim Englischen Maß werden Buchstaben zur Größendarstellung genutzt (D=41,5mm, Z=70mm). Beim Amerikanischen Maß wird die Ringgröße in Zahlen von 1 bis 13 angegeben.

Bitte beachte, dass wir für unsere Ringe das Wiener Maß in Form des „Innenumfangs“ in mm verwenden. Falls Du Dir bei der Bestimmung Deiner Ringgröße unsicher bist, findest Du in unserem Shop einen Multisizer. Wir können Dir die Ringe auf Anfrage gerne zunächst ungraviert zur Anprobe zuschicken. Wir raten dringend davon ab eine ausdruckbare Schablonen zu benutzen oder alte Ringe mit einem Lineal auszumessen, da man sich beim Tragekomfort von Ringen im Zehntel-Millimeter Bereich bewegt. Auch der Multisizer dient nur als Orientierungshilfe, Abweichungen zur tatsächlichen Größe können bei unsachgemäßer Handhabung auftreten.

Nahezu alle Ehering-Modelle können von unserem hausinternen Gravurservice mit einer individuellen Widmung versehen werden. Des Weiteren können die Ringe speziell an Eure Wünsche angepasst werden – unser Kundenservice berät Euch hierzu gerne persönlich! Habt Ihr Eure Traumringe gefunden, könnt Ihr unseren praktischen Anprobeservice nutzen. Mehr Infos dazu findet Ihr in unseren FAQ´s.

Eine kleine Auswahl unserer neuesten Ringe findest Du hier:

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Schmuckwissen: Was bedeutet eigentlich punziert?

Schmuckwissen: Was bedeutet eigentlich punziert?

Beschäftigt man sich mit Schmuck trifft man irgendwann auf den Begriff „Punzierung“. Doch was bedeutet es eigentlich, wenn ein Schmuckstück punziert ist? In der Antike und im Mittelalter wurde die Punzierung für die Prägung von Münzen verwendet, um das Siegel des Königs bzw. Herrschers darauf zu prägen. In der heutigen Zeit werden hauptsächlich Schmuckstücke aus Edelmetallen und Gold-, Platin- und Silberbarren mit ihrem jeweiligen Feingehalt punziert. In Deutschland ist es üblich, alle Schmuckstücke aus Gold, Silber oder Platin mit einer Punzierung zu versehen, die über die Reinheit des Edelmetalls Auskunft gibt. Vorgeschrieben ist das allerdings nicht.

Unser Gold-, Platin- und Silberschmuck ist selbstverständlich mit einer Punze versehen, die Auskunft über die Höhe des Feingehaltes gibt. So findet sich beispielsweise auf unserem Schmuck aus Gold eine Prägung mit 333, 375, 585 oder 750, was bedeutet, dass der Schmuck 33%, 37,5%, 58,5% oder 75% Feingold enthält.

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Schmuckwissen: Was ist der Unterschied zwischen Diamant- und Lasergravur?

Schmuckwissen: Was ist der Unterschied zwischen Diamant- und Lasergravur?

Unsere Leidenschaft gilt dem personalisierten Schmuck. Ein Großteil unserer über 15.000 Artikel lässt sich, durch individuelle Gravuren, zu einem einzigartigen Schmuckstück veredeln. Alle Gravuren werden vor Ort gefertigt und entstehen unter Einsatz neuester Technologien, die präzise Ergebnisse ermöglichen. Dementsprechend können wir auch anspruchsvolle Gravurwünsche erfüllen und schnell versenden. Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einer Laser- und einer Diamantgravur?

Lasergravur:

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Hochzeitsfieber: Planung der Hochzeit

Hochzeitsfieber: Planung der Hochzeit

Der Heiratsantrag ist gemacht und so langsam geht es an die Hochzeitsplanung. Damit Ihr Eure Hochzeit entspannt und in vollen Zügen genießen könnt, gibt es einiges zu Bedenken. Je mehr Ihr frühzeitig plant und abklärt, desto weniger Stress habt Ihr kurz vor Eurem großen Tag. Damit nichts vergessen wird, haben wir für Euch eine zeitlich-strukturierte Checkliste zur Hochzeit mit hilfreichen Tipps angelegt.

Noch 10 bis 12 Monate bis zur Hochzeit:

Als allererstes solltet Ihr ein Datum für Eure Hochzeit festlegen. Diesen Termin solltet Ihr bereits jetzt mit den Trauzeugen und den wichtigsten Gästen abstimmen. Macht Euch Gedanken darüber wie Ihr heiraten möchtet: nur standesamtlich oder aber auch kirchlich bzw. im Rahmen einer freien Zeremonie.

Apropos Trauzeugen: In der Regel wird ein Trauzeuge von der Braut und ein weiterer vom Bräutigam bestimmt. Seit 1988 sind Trauzeugen zur standesamtlichen Trauung nicht mehr vorgeschrieben. Die römisch-katholische Kirche verlangt die Anwesenheit von zwei Trauzeugen. In der evangelischen Kirche ist die standesamtliche Eheschließung anerkannt und Voraussetzung für eine anschließende kirchliche Segensfeier, bei der Trauzeugen anwesend sein können, aber nicht vorgeschrieben sind.

Legt ein Budget für die Hochzeit fest: Damit nach der Feier nicht das böse Erwachen in finanzieller Hinsicht kommt, solltet Ihr Euch überlegen, was Ihr für die Hochzeit ausgeben möchtet und die tatsächlichen Kosten in einer Tabelle auflisten, so behaltet Ihr immer den Überblick.

Erstellt eine vorläufige Gästeliste, damit Ihr eine Vorstellung davon habt, wie viele Gäste ungefähr eingeladen und eingeplant werden sollten.

Steht Euer Wunschdatum und ein grober Entwurf der Gästeliste, könnt Ihr anfangen nach einer passenden Location für die Feier zu suchen. Fragt bei den Locations, die in Eure nähere Auswahl kommen, wie es mit Catering und Getränken aussieht. Überlegt Euch, ob ihr ein Menü oder lieber Buffet möchtet und fragt nach, wie hoch die Kosten pro Person sind.

Wenn Ihr die Hochzeitsplanung interaktiv mit Euren Trauzeugen und Gästen abstimmen möchtet, empfiehlt sich eine Hochzeitshomepage. Hier könnt Ihr Eure Gäste immer auf dem neuesten Planungsstand halten, eine Wunschliste für Geschenke hinterlegen und vieles mehr.

Versendet Save the date-Karten, denn so können Eure Gäste den Termin schon frühzeitig einplanen. Gerade, wenn Eure Hochzeit in die Ferienzeit fallen sollte, ist es sinnvoll den Gästen rechtzeitig Bescheid zu geben.

Noch 8 bis 10 Monate bis zur Hochzeit:

Besorgt alle nötigen Papiere für die Anmeldung zur standesamtlichen und gegebenenfalls zur kirchlichen Trauung.

Papiere fürs Standesamt:

Gültigen Personalausweis oder Reisepass: Erhaltet Ihr bei der Personalausweisbehörde (Einwohnermeldeamt/Bürgeramt) des Hauptwohnsitzes. Der Personalausweis sollte am Tag der Anmeldung und am Tag der Trauung gültig sein.

Aufenthalts-/Meldebescheinigung: Erhaltet Ihr bei der Meldebehörde (Einwohnermeldeamt/Bürgeramt) des Hauptwohnsitzes – die Bescheinigung muss aktuell sein (je nach Standesamt nicht älter als 5-14 Tage). Bei manchen Standesämtern ist die Bescheinigung nur notwendig, wenn Ihr nicht am Ort der Trauung gemeldet seid.

Beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister: Ab dem 01.01.2009 wird eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister benötigt – inklusive Hinweisteil (d. h. mit allen nachträglichen Änderungen des Geburtseintrages wie z.B. Adoptionen, Namensänderungen oder Berichtigungen). Ihr erhaltet diese im Standesamt der Geburt. Manche Standesämter verlangen, dass die beglaubigte Abschrift (zum Zeitpunkt der Anmeldung) nicht älter als 6 Monate ist.

Unter bestimmten Umständen benötigt Ihr noch weitere Unterlagen:

Wenn gemeinsame Kinder vorhanden sind, pro Kind:

– Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschriften aus dem Geburtenregister des Kindes

– ggf. Urkunde(n) über die Erklärung der gemeinsamen elterlichen Sorge (Sorgerechtserklärung), falls diese Erklärung abgegeben wurde

– ggf. Urkunde über die Anerkennung der Vaterschaft

Falls ein Partner schon verheiratet war:

– eine aktuelle, beglaubigte Ablichtung aus dem Eheregister der letzten Ehe mit Auflösungsvermerk erhältlich beim Standesamt des Eheschließungsortes

– ggf. rechtskräftige Scheidungsurteile sämtlicher Vorehen

– ggf. Sterbeurkunden der früheren Ehepartner

Wenn ein Partner nicht von Geburt an die deutsche Staatsangehörigkeit besessen hat:

– Einbürgerungs- bzw. Erwerbsurkunde

Es empfiehlt sich jedoch beim Standesbeamten der Anmeldung zur Eheschließung nochmals nachzufragen, welche Unterlagen in Eurem speziellen Fall benötigt werden, insbesondere da einige Nachweise unter Umständen bereits auf dem entsprechenden Standesamt vorhanden sind.

Das sogenannte Aufgebot gibt es seit 1998 aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr und heißt heute Anmeldung zur Eheschließung und kann frühestens 6 Monate vor der Trauung erfolgen.

Ein gemeinsamer Nachname ist seit der Änderung des Namensrechts vor über 20 Jahren nicht mehr zwingend notwendig. Die Partner können ihren Geburtsnamen behalten oder einer der Ehepartner kann einen Doppelnamen annehmen. Falls beide ihren ursprünglichen Nachnamen behalten wollen, dann muss der einheitliche Familienname spätestens nach der Geburt des ersten Kindes feststehen.

Papiere und Nowendiges für die katholische Trauung:

Gültigen Personalausweis oder Reisepass

Taufbescheinigung (diese erhält man bei dem Pfarramt der Gemeinde, in der man getauft wurde)

Bescheinigung, dass man ledig ist (diese erhält man ebenfalls im jeweiligen Pfarramt)

Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung (bzw. Bestätigung der Anmeldung zur Eheschließung (und später Nachweis durch die Heiratsurkunde)

2 Trauzeugen

ggf. Firmurkunde

ggf. unterschriebenes Ehevorbereitungsprotokoll (welches während des Traugesprächs angelegt wird)

ggf. Genehmigung des Pfarrers der Heimatgemeinde, wenn man nicht in der Heimatgemeinde heiraten will

Jetzt ist auch der Zeitpunkt für die Braut sich zu überlegen, ob sie Brautjungfern möchte

Papiere für die evangelische Trauung:

Gültigen Personalausweis oder Reisepass

Taufbescheinigung (diese erhält man bei dem Pfarramt der Gemeinde in der man getauft wurde)

ggf. Konfirmationsurkunde

Heiratsurkunde der standesamtlichen Trauung (bzw. Bestätigung der Anmeldung zur Eheschließung (und später Nachweis durch die Heiratsurkunde)

Bestellt die Einladungs-, Menü-, Tisch- und Danksagungskarten. Die Einladungskarte sollte folgende Informationen enthalten:

Wer heiratet wann und wo

Adresse des Standesamtes und/oder der Kirche (eventuell mit Anfahrtsskizze)

Gegebenenfalls Adressen von möglichen Übernachtungsmöglichkeiten

Dresscode

Gewünschter Termin für die Zu- oder Absage

Eventuell Geschenkwünsche

Kontaktdaten des Brautpaares

Noch 6 bis 8 Monate bis zur Hochzeit

Anmeldung zur Eheschließung (frühestens 6 Monate vorher)

Wenn Ihr Euch für eine Location entschieden habt, vereinbart eine Probeessen und klärt die wichtigsten Punkte, wie Ablauf, Kindermenü, Anordnung der Tische und Größe und Platzierung des Blumenschmucks ab. Vergesst nicht die Hochzeitstorte beim Konditor auszusuchen und zu bestellen.

Überlegt Euch ein Ziel für Eure Hochzeitsreise und vergesst dabei nicht an eventuelle Impfungen, einen gültigen Reisepass und die Beantragung des Urlaubs beim Arbeitgeber zu denken.

Organisiert die Unterkunft für Hochzeitsgäste mit langer Anreise. Klärt, wie die Gäste von Standesamt und/oder Kirche zur Feierlocation kommen. Sind ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden?

Engagiert einen DJ oder eine Band und besprecht mit ihm den musikalischen Rahmen. Sucht einen geeigneten Hochzeitsfotografen und besprecht mit ihm welche Aufnahmen und in welchem Umfang Ihr Euch wünscht.

Möchtet Ihr in einer Kutsche oder einem besonderen Auto zum Standesamt fahren, dann ist jetzt der passende Zeitpunkt sich umzuschauen und zu buchen.

Für viele ist es das Highlight der Hochzeit: der Hochzeitstanz. Damit Ihr diesem Moment ganz entspannt entgegen schauen könnt, nehmt eventuell noch ein paar Tanzstunden. Viele Tanzschulen bieten extra einen Kurs für Brautpaare an.

Sucht nach dem passenden Brautkleid und Anzug. Das richtige Outfit zu finden kann einiges an Zeit beanspruchen. Viele Brautkleider müssen zudem erst bei den Labels bestellt und gegebenenfalls noch etwas abgeändert werden. Damit ihr Euch an Eurem großen Tag rundum wohlfühlt, beginnt frühzeitig mit der Suche und lasst Euch Zeit bei der Entscheidung.

Eheringe sind die Symbole Eurer gegenseitigen Liebe und sollten mit Bedacht ausgewählt werden, damit sie Euch auch in vielen Jahren noch gefallen. Und hier kommen wir ins Spiel: Bei uns findet Ihr eine große Auswahl an Eheringen aus den unterschiedlichsten Materialien, wie beispielsweise Gold, Silber, Edelstahl und Titan. Wir führen ganz klassische, aber auch Eheringe im raffinierten Design. Selbstverständlich können fast alle Modelle von unserem hausinternen Gravurservice mit einer individuellen Widmung versehen werden. Des Weiteren können die Ringe speziell an Eure Wünsche angepasst werden – wir beraten Euch gerne! Habt Ihr Eure Traumringe gefunden, könnt Ihr unseren praktischen Anprobe-Service nutzen, so dass Ihr die Ringe vorab anprobieren könnt. Passen sie Euch und ihr seid mit dem Tragekomfort zufrieden, sendet Ihr die Dummies (es handelt sich hierbei nicht um die originalen Ringe, sondern um Nachbildungen) zurück. Wir gravieren dann Eure Eheringe und schicken sie Euch schnellstmöglich zu. Unser Sortiment umfasst über 3.900 Trauringmodelle. Um Euch einen kleinen Einblick in die Vielfalt unserer Eheringe zu verschaffen, haben wir für Euch unsere Favoriten zusammengestellt:

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Hochzeitsfieber: Der perfekte Antrag

Hochzeitsfieber: Der perfekte Antrag

Der Heiratsantrag ist nicht einfach eine bloße Frage. Er ist der krönende Höhepunkt einer Liebesgeschichte und ein unvergesslicher Moment. Valentinstag ist beispielsweise ein sehr beliebtes Verlobungsdatum. Die Zutaten für den perfekten Antrag sind eine romantische Atmosphäre und die richtigen Worte. Etwas Nervosität bei der Frage aller Fragen ist vollkommen normal. Damit Du dennoch entspannt an die Sache herangehen kannst, haben wir einige Information und Inspirationen für Dich.

Die Geschichte des Heiratsantrages:

Früher waren Heiratsanträge weit weniger romantisch als heutzutage. Vielmehr war es eine Art Geschäft, denn die Entscheidung, wen die Braut heiraten sollte, wurde von der Familie bestimmt. Die Eltern der Braut waren zwar daran interessiert, ihre Tochter (und auch sich selbst im Alter) gut versorgt zu wissen, allerdings waren dabei wirtschaftliche und finanzielle Aspekte der ausschlaggebende Faktor. Bis zum 20. Jahrhundert war es üblich, dass beim Brautvater um die Hand der Tochter angehalten wurde und erst nach Prüfung der finanziellen Situation des zukünftigen Bräutigams und der Zustimmung des Brautvaters durfte der Braut ein Antrag gemacht werden.

Das Wie und Wo des Antrages:

Bevor Du Deinem Herzensmenschen die Frage aller Fragen stellst, solltest Du Dir Gedanken machen wie Du den Antrag gestalten möchtest und an welchem Ort Du fragst. Zunächst musst Du Dir überlegen, ob Du bzw. Ihr es bevorzugt allein zu sein oder aus dem Antrag ein größeres Event mit Familie und/oder Freunden zu veranstalten. Beachte bitte, dass letzteres mehr Planung erfordert und Du Dich auf die Verschwiegenheit der Personen verlassen musst.

Viele möchten bei diesem emotionalen Moment unter sich sein. Zweisamkeit in Kombination mit einem liebevoll ausgesuchten Ort ist eine hervorragende Basis für einen Heiratsantrag. Ein Klassiker, der niemals aus der Mode kommt ist ein Antrag im Urlaub. Denn dann ist die Stimmung meistens entspannt und Ihr befindet Euch an einem Ort, der Euch gefällt, vielleicht an einem tollen Strand?! Wahnsinnig schön ist auch ein Picknick an einem ruhigen, abgeschiedenen Ort. Eine kuschelige Decke, eine Flasche Champagner, ein paar Trauben und Cracker – romantischer kann die Stimmung kaum sein. Auch eine bezaubernde Idee: Mach den Antrag an dem Ort, an dem Ihr Euch kennengelernt habt. Dort, wo alles begann, wird nun die nächste Stufe eingeleitet.

Andere Pärchen lieben einen wirkungsvollen Auftritt und dann ist ein Antrag vor einem größeren Publikum genau das Richtige! Wie wäre es zum Beispiel mit einem Heiratsantrag im Kino? Du kannst ihn entweder live vor der Vorstellung machen oder aber einen kurzen Clip aufnehmen, welcher vom Kinopersonal in den Vor- oder Nachspann des eigentlichen Filmes eingebaut wird – Gänsehaut garantiert. Wirkungsvoll ist auch eine Anzeige auf einer Werbefläche. „Willst Du mich heiraten?“ in riesigen Buchstaben und untermalt mit einem Bild von Euch macht schon ziemlich was her. Jetzt musst Du es nur noch fertig bringen, dass Ihr gemeinsam daran vorbeilauft und der Blick wie zufällig auf das Banner fällt. Wenn Du einen Antrag im Beisein mit Familie und Freunden planst, ist ein Restaurantbesuch eine gute Idee. Aber anstatt den Ring in einem Sektglas zu versenken, kannst Du deinen Antrag auch auf einen Zettel drucken und in einem Glückskeks verstecken lassen – dieser Nachtisch wird ein Gedicht!

Letztendlich geht es bei dem perfekten Heiratsantrag ausschließlich um Euch und darum, dass Du Dir etwas ausdenkst, das Euch beide verbindet. Ein besonderer Ort, einige liebevolle Worte, eine Geste, die nur Ihr beide versteht. Als krönender Abschluss kommt dazu noch ein atemberaubend schöner Verlobungsring – fertig ist ein romantischer Moment, an den Ihr Euch immer wieder erinnern werdet.

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Schmuckwissen: Wie säubert man am besten Schmuck?

Schmuckwissen: Wie säubert man am besten Schmuck?

Silber- und auch Goldschmuck kann mit der Zeit anlaufen – das ist ganz normal. Im nachfolgenden Artikel geben wir Dir ein paar hilfreiche Tipps, wie Du Deinen Schmuck am besten reinigst.

Schmuck reinigen:

Für die Reinigung von Schmuckstücken aus Silber gibt es spezielle Tücher, mit dem Du das Schmuckstück polieren kannst. Nicht immer sind alle Teile von Silberringen, Silberketten oder Silberanhängern gut zugänglich. Dann eignet sich ein spezielles Reinigungsbad (das, was wir verkaufen ist für Silber- und Goldschmuck geeignet). Sanft und wirkungsvoll zugleich wird Dein Schmuck in einem Ultraschallbad gereinigt. Eine solche Behandlung eignet sich auch, um hartnäckige Verschmutzungen anzulösen. Danach lassen sich die Schmuckstücke viel besser von allen noch vorhandenen Schmutzpartikeln und Ablagerungen befreien. Einen langanhaltenden Anlaufschutz und ansprechenden Glanz erhalten die Schmuckstücke, wenn Du sie nach der Reinigung noch mit einer speziellen Pflege behandelst.

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Weihnachtsbräuche

Weihnachtsbräuche

Die Adventszeit und Weihnachten sind mit den verschiedensten Traditionen verknüpft, die von Land zu Land und teilweise von Familie zu Familie unterschiedlich sind. Einige der schönsten und beliebtesten Bräuche, möchten wir Dir im nachfolgenden Beitrag vorstellen.

Weihnachtsmarkt:

Weihnachtsmärkte haben eine jahrhundertealte Tradition und haben ihre Anfänge im 13. Jahrhundert. Bereits damals wurden solche Wintermärkte dazu genutzt sich mit Lebensmitteln, Werkzeug usw. einzudecken und soziale Kontakte zu pflegen. Weihnachtsmärkte, die unseren heutigen ähneln, gibt es seit dem 17 Jahrhundert. Dort gab es traditionell Buden mit Handwerkskunst, Lebkuchen und vielem mehr. Typischerweise finden Weihnachtsmärkte an historischen Plätzen, wie Kirchen, Schlössern oder auf Marktplätzen statt. Viele Weihnachtsmärkte halten bis heute an ihrem traditionellen Konzept fest. Zu den ältesten Weihnachtsmärkten zählen der Striezelmarkt in Dresden und der Christkindlesmarkt in Nürnberg, die vor allem durch ihre heimelige Atmosphäre und die zahlreichen Leckereien punkten.

Adventskranz/Adventskalender:

Den Vorgänger zu unserem heutigen Adventskranz, welcher klassischerweise 4 Kerzen besitzt, baute der Hamburger Erzieher Johann Hinrich Wichern im Jahr 1839. Er wollte seinen Zöglingen anhand von einem Holzkranz mit 23 Kerzen das Warten auf Weihnachten verkürzen. Jeden Morgen wurde ein neues Licht auf dem Kranz angezündet, so dass die Kinder besser verstehen konnten „wie lange“ es noch bis Weihnachten ist. Das gleiche Prinzip liegt auch dem Adventskalender zugrunde. Die Idee stammte von einem Münchener Unternehmer, welcher 1903 den ersten Adventskalender mit 24 Felder druckte, auf welche die Kinder Bilder kleben konnten.

Weihnachtsbaum:

Bereits im Mittelalter wurde ein grüner Zweig, z. B. Mistel-, Tannen- oder Eibenzweig, aufgehängt, um die Weihnachtszeit zu feiern, als Schutz gegen böse Geister und als Zeichen von neuem Leben. Der erste Weihnachtsbaum wurde 1419 erwähnt. Dieser stand im Freiburger Heilig-Geist-Spital und war mit Äpfeln, Nüssen und Lebkuchen behängt, die am Neujahrstag aufgegessen wurden durften. Bis um 1800 wurden Weihnachtsbäume ausschließlich im Freien aufgestellt. Erst danach wurde es Mode die Bäume ins heimische Wohnzimmer zu holen. Im Laufe der Jahre wurden die Bäume dann auch mit Kerzen, Strohsternen und Kugeln geschmückt.

Weihnachtsessen:

In Deutschland kommt an Weihnachten traditionell Gans, Karpfen, Raclette, Fondue oder Würstchen mit Kartoffelsalat auf den Tisch. An welchem der Feiertage das Festessen stattfindet, ist ganz unterschiedlich. Die Weihnachtsgans ist allerdings ein absolut beliebtes Essen für den 1. Weihnachtsfeiertag – auch da die Zubereitung doch etwas aufwendiger und zeitintensiv ist. Der Brauch soll 1588 in England entstanden sein. Königin Elisabeth I. aß gerade ihren Gänsebraten als sie die Nachricht über den Sieg der englischen Truppen gegen die spanische Armada erreichte. Die Tradition an Weihnachten Karpfen zu essen stammt aus der christlichen Fastenzeit, bei welcher Fleisch bis Heiligabend (insgesamt 40 Tage lang) verboten war. Gesellig und entspannt ist Raclette oder Fondue (egal ob Käse-, Fett- oder Weinfondue), da das Essen am Tisch mit allen Gästen zubereitet und verzehrt wird. Der unumstrittene Klassiker sind und bleiben Würstchen mit Kartoffelsalat. Es ist schnell vorbereitet und dementsprechend das perfekte Essen für Heiligabend zwischen Familienbesuchen, Bescherung und gemütlichem Beisammensein.

Christkind:

Das Christkind ist eine Tradition, die es nur in Deutschland gibt. In den USA gibt es Santa Claus, der mit seinem von Rentieren gezogenen Schlitten in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember durch jeden Schornstein klettert und die Geschenke bringt. Als „Lohn“ warten in jedem Haus ein Teller mit Keksen und ein Glas mit Milch auf ihn. Auch in England steigt der Weihnachtsmann des Nachts durch den Schornstein, dort heißt er allerdings Father Christmas. In den Niederlanden und Belgien gibt es die Geschenke bereits zu Nikolaus am 06. Dezember. In Dänemark gibt es eine viel kleinere Version des Weihnachtsmannes. Der Jul Nisse wohnt in der Scheune und wacht über das dazugehörige Haus. Wenn man ihn aber reizt oder schlecht behandelt, treibt er einiges an Unfug und macht den Bewohnern des Hauses das Leben schwer. Deshalb darf man ihn zu Weihnachten nicht vergessen: Er bekommt eine Schüssel mit Reisbrei.

Apropos Geschenke: Wie wäre es noch mit einem weihnachtlichen Accessoire für die Feiertage?

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