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Schmuckstücke aus berühmten Kinofilmen

Ein langes Wochenende bietet immer ausreichend Zeit, sich im Fernsehen seine Lieblingsfilme anzuschauen. Der Moment, in dem der Hauptdarsteller ein pompöses Schmuckstück in den Händen hält oder es an eine Frau übergibt, ist für die meisten sehr beeindruckend. Besonders schmuckaffine Frauen (aber auch Männer!) erfreuen sich an diesen Momenten und generell an Filmen, in denen eine Haupt- oder Nebenrolle spielt.

The Jeweller hat einmal im eigenen Hause nachgefragt, welche Filme oder Szenen, in denen das der Fall ist, sich bei einzelnen Mitarbeitern in die Erinnerung gebrannt haben. Heraus kam eine Liste von alten Klassikern bis hin zu modernen Fantasyfilmen – und das ist längst noch nicht alles!

Der Ohrring in „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ (USA/UK, 2003)

Die 17-jährige Griet (Scarlett Johansson) wird als Hausmädchen bei dem bekannten Maler Jan Vermeer (Colin Firth) eingestellt, der ihr die Aufgabe erteilt, seine Farben zu mischen. Der scheue Künstler steht unter dem Druck, schneller zu malen und bekommt schließlich die Aufgabe, ein Portrait von Griet anzufertigen.

Dieser Auftrag bringt Zwiespalt im Haus von Vermeer mit sich, besonders seine Ehefrau ist davon nicht angetan. Dennoch wird das Portrait gemalt, Griet trägt dabei allerdings die Perlenohrringe von Vermeers Ehefrau. Als das herauskommt, muss Griet das Haus verlassen und kehrt in ihr Elternhaus zurück.

Sabrina von The Jeweller:

„In dem Film „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ wird eine ganze Handlung rund um ein Gemälde gestrickt, auf dem ein Schmuckstück im Vordergrund steht. Das ist für Schmuckliebhaber natürlich etwas ganz Besonderes.“

Die Verlobungsringe in „Die Braut, die sich nicht traut“ (USA, 1999)

Ike Graham (Richard Gere), ein bekannter Zeitungskolumnist aus New York, lässt sich von der Geschichte eines betrunkenen Mannes in einer Bar inspirieren. Er schreibt einen provokanten Artikel über Maggie Carpenter (Julia Roberts), die Ex-Verlobte des besagten Betrunkenen. Diese ist im Begriff, ihren vierten Hochzeitsversuch zu wagen, allerdings ist sie dafür berüchtigt, Männer regelmäßig vor dem Traualtar stehen zu lassen.

Maggie Carpenter schwört dem Journalisten nach Veröffentlichung des Artikels Rache und veranlasst, dass Graham letzten Endes rausgeworfen wird. Der Arbeitslose sucht daraufhin Beweise für seine in der Kolumne dargestellten Thesen – und das im Dorf, in dem Carpenter lebt. Es folgt eine Reihe von Intrigen und Streitereien, die beide jedoch am Ende erkennen lassen, dass sie einander lieben.

Noah von The Jeweller:

„Was mir als Erstes einfällt, wenn ich an den Film „Die Braut, die sich nicht traut“ denke, ist die Szene, in der Maggie Ike ihre alten Verlobungsringe zeigt, die sie trotz der gescheiterten Hochzeitsversuche behalten hat. Jedes Schmuckstück ist etwas sehr Besonderes und Einzigartiges.“

Der Ring der Macht in „Herr der Ringe“ (USA, 2001-2003)

Der junge Hobbit Frodo (Elijah Wood) bekommt die Aufgabe, den einen an seinen Entstehungsort, den Schicksalsberg in Mittelerde, zu bringen, um ihn dort zu vernichten. Erst durch die Zerstörung des Ringes kann auch Sauron, der Inbegriff des Bösen, besiegt werden.

Begleitet wird er von anfangs acht Gefährten, die sich im Laufe der Trilogie verlieren und getrennt voneinander gegen das Böse kämpfen. Nur sein treuer Begleiter Sam (Sean Astin) steht ihm stets zur Seite. In der abwechslungsreichen Handlung dieser Trilogie gelingt es Frodo und Sam schließlich, den Ring zu zerstören und so das Gute letzten Endes siegen zu lassen.

Björn von The Jeweller:

„Der Film „Der Herr der Ringe“ ist eine tolle Fantasy-Trilogie, die sich fortlaufend auf die Existenz eines goldenen Ringes konzentriert. Viel zu oft werden Ringe als nebensächlich abgestempelt – hier bekommt das Schmuckstück endlich mal die Aufmerksamkeit, die es verdient.“

Das „Herz des Ozeans“ in „Titanic“ (USA, 1997)

Eine Rückblende auf die Jungfernfahrt der RMS Titanic im Jahr 1912, die Schauplatz der Liebesgeschichte zwischen Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) und Rose DeWitt Bukater (Kate Winslet) ist. Da die Familie von Rose verarmt ist, soll sie gegen ihren Willen den reichen Cal Hockley heiraten.

Im Laufe der Reise lernt sie jedoch den mittellosen Zeichner Jack kennen, in den sie sich verliebt. Beide planen, sobald die Titanic in New York anlegen soll, gemeinsam das Schiff zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen. Doch dann rammt das Schiff einen Eisberg und beginnt zu sinken. Jack überlebt das tragische Unglück nicht und Rose bleibt alleine zurück.

Denise von The Jeweller:

„Die mit dem „Herz des Ozeans“ wird Rose ausgerechnet von ihrem verhassten Verlobten geschenkt. 56 Karat soll das blaue Juwel haben und sogar von Ludwig XVI getragen worden sein – dass dieses Schmuckstück noch eine tragende Rolle im Filmverlauf einnehmen wird, konnte man wohl absehen.“

Collier in „Pretty Woman“ (USA, 1990)

Der wohlhabende Edward Lewis (Richard Gere) lässt sich von der vorlauten Prostituierten Vivian Ward (Julia Roberts) den Weg in sein Hotel in Hollywood zeigen. Kurzerhand stellt er sie für eine Woche als seine Begleitung ein. In dieser einen Woche steigt Vivian vom „Callgirl“ zu einer Dame der oberen Gesellschaft auf – ihr wird teure Kleidung geschenkt, sie besucht mit Edward diverse Veranstaltungen und die beiden verlieben sich schließlich ineinander.

Nach einigen Missverständnissen und Konflikten im weiteren Verlauf der Filmhandlung finden die beiden letztendlich in einem Happy End zusammen.

Sebastian von The Jeweller:

„In „Pretty Woman“ wird der typische „American Dream“ – vom Tellerwäscher zum Millionär – dargestellt. Der Moment, in dem Vivian das wertvolle Collier von Edward überreicht bekommt, ist für den Film ganz entscheidend. Hier steigt sie dank des Schmuckstückes endgültig in die Gesellschaft auf.“

Blechring in „Frühstück bei Tiffany“ (USA, 1961)

Holly Golightly (Audrey Hepburn) ist ein luxusliebendes Partygirl, das per Zufall den mittellosen Schriftsteller Paul Varjak (George Peppard) kennenlernt. Dieser verliebt sich Hals über Kopf in sie. Holly dagegen führt lieber ihr extremes Leben mit Partys, Alkohol und Zigaretten, morgens frühstückt sie sogar in Abendgarderobe vor dem Juwelier „Tiffany´s“. Ihr Hauptziel ist es, sich reich zu verheiraten, und dafür hat sie auch schon einen passenden Kandidaten.

Im Laufe des Filmes erkennt Paul allerdings, dass Holly nicht die unbekümmerte Frau ist, für die er sie anfangs hielt und kann sie letzten Endes aus großen Schwierigkeiten befreien. In dem dramatischen Ende des Filmes finden die beiden schließlich doch noch zueinander.

Stefan von The Jeweller:

„Dass ausgerechnet ein wertloser Blechring vom Nobel-Juwelier „Tiffany´s“ graviert wird, gibt der Szene in „Frühstück bei Tiffany“ etwas ganz Besonderes. Durch solche außergewöhnlichen Momente bleiben Filme in Erinnerung.“

Diadem in „Blondinen bevorzugt“ (USA, 1953)

Die attraktiven Showgirls Lorelei Lee (Marilyn Monroe) und Dorothy Shaw (Jane Russell) reisen mit dem Schiff nach Paris, damit Lorelei den wohlhabenden Gus Esmond heiraten kann. Da Lorelei berechtigterweise verdächtigt wird, Gus nur wegen seines Geldes heiraten zu wollen, wird sie auf ihrer Reise beschattet.

Der Detektiv Ernie Malone verliebt sich während seines Beschattungsauftrags in Dorothy, die seine Gefühle schließlich erwidert. Lorelei wiederum macht Bekanntschaft mit Sir Fancis Beekman, mit dem sie in einer kompromittierenden Situation fotografiert wird.

In einem darauffolgenden Zwiespalt zwischen den Akteuren, in dem auch ein vermeintlich gestohlenes Diadem eine Rolle spielt, gelingt es Lorelei schließlich, alle davon zu überzeugen, dass eine Heirat mit Gus das Beste wäre. Zu guter Letzt wird sogar eine Doppelhochzeit von Lorelei, Gus, Ernie und Dorothy gefeiert.

Doreen von The Jeweller:

„Der Film „Blondinen bevorzugt“ ist insofern außergewöhnlich, da hier ein Schmuckstück nicht primär dazu dient, zwei Menschen zusammenzubringen. Im Gegenteil, die materialistische Protagonistin bekommt ausgerechnet durch ein extravagantes Diadem viele Probleme.“

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