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Ein Ring mit Kult-Status – der Solitär

Der Name Tiffany & Co. dürfte vielen durch den Film-Klassiker „“Frühstück bei Tiffany““ aus dem Jahr 1961 ein Begriff sein. Audrey Hepburn spielt darin das Partygirl Holly Golightly, das nach durchtanzten Nächten sein Frühstück regelmäßig vor den Schaufensterauslagen des New Yorker Juweliergeschäfts Tiffany & Co. einnimmt – daher der Titel des Films. Zu Ruhm gelangte der Edel-Juwelier jedoch bereits viel früher – und zwar durch seine einzigartigen Schmuckkreationen, zu denen auch der Entwurf des Solitär-Rings im Jahr 1886 zählt.

Verlobungsring
Verlobungsring
Verlobungsring

Der Solitär ist der Klassiker unter den Verlobungsringen

Vor fast 130 Jahren wurde der Solitär-Ring entworfen. Doch was macht die Besonderheit dieses Rings aus, durch die er zum Klassiker avancierte? Um die Beliebtheit des Rings zu ergründen, lohnt sich ein Blick zurück in die Vergangenheit. Schon der ursprüngliche Solitär-Ring hatte in der Mitte einen . Dieser mit Brillantschliff wurde durch eine Krappenfassung gut sichtbar und daher hervorragend in Szene gesetzt. Die Fassung wird auch Tiffany Mount oder Tiffany Mounting genannt – nach ihrem Erfinder Charles Lewis Tiffany. Bei dieser Art der Fassung gewährleisten sechs schmale Stäbe, die auch als Krappen bezeichnet werden, einen sicheren Halt des Steins. Diese neue Art der Ring-Fassung sorgte für einen Lichteinfall von allen Seiten, sodass der Stein wundervolle Reflexionen hervorrief.

Einzigartigkeit und zeitlose Schönheit

Da der einen einzelnen Stein in den Mittelpunkt rückt, entstand so auch sein Name, der sich von dem französischen Begriff für Einzelgänger ableitet: „“Solitaire““. Umso verständlicher ist es, dass der Ring zum klassischen Verlobungsring avancierte – schließlich symbolisiert er sozusagen die Einzigartigkeit, die eine auserwählte Braut für ihren Bräutigam hat. Auch heute ist der schmale Ring mit dem einzelnen Diamanten bei den Reichen und Schönen häufig noch immer die erste Wahl, wenn sie um die Hand ihrer Liebsten anhalten. Seit dem ersten Entwurf des Rings gegen Ende des 19. Jahrhunderts haben sich noch weitere Variationen herausgebildet, beispielsweise mit drei oder vier statt der sechs Krappen. Auch werden neben dem Brillantschliff noch weitere Schliffe angewendet. Dennoch blieben die Charakteristika des Solitärs bis heute erhalten und der Ring ist daher unverkennbar.

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