cocktailringe
Kommentare 0

Bloody Mary & Manhattan: Cocktailringe

Farbenfroh und auffällig groß, so kennen und lieben wir den Cocktailring. Schüchternheit und Zurückhaltung kann man ihm nicht vorwerfen, denn er setzt am Finger ein eindeutiges Statement. Aufsehen erregt er durch seine Opulenz – eine relativ breite Ringschiene in Verbindung mit einem üppigen Steinbesatz in meist intensiven Farben. Doch wie kam der Cocktailring eigentlich zu seinem Namen?

Cocktailringe: Statements für Luxus und Genuss

Wie Party-Getränke einem seinen Namen gaben: Von 1920 bis 1933 gab es in den Vereinigten Staaten ein Alkoholverbot, die so genannte Prohibition. In ganz Amerika durfte Alkohol weder hergestellt noch verkauft werden. Ziel war es die Kriminalität aufgrund von Alkoholmissbrauch zu senken. Das Verbot bewirkte jedoch das Gegenteil, denn der illegale Markt für alkoholische Getränke boomte. Auch auf Partys wurde sich nicht an das Alkoholverbot gehalten und Frauen bekannten sich zum Genuss von Alkohol, indem sie auf verbotenen Cocktailpartys opulente trugen. So entstand die Bezeichnung Cocktailring, den Frauen an einem Finger der Hand trugen, mit der sie ihre Drinks schlürften. Die extravaganten Ringe konnten aufgrund ihrer Größe und schillernden Farben kaum übersehen werden. Eine eindeutige Botschaft: Die jeweilige Trägerin verdeutlichte, dass sie sich sowohl den Luxus eines solchen Rings als auch Alkohol leisten konnte, denn das Verbot von Spirituosen trieb deren Preise gewaltig in die Höhe.

Der Cocktailring heute

Bis heute stehen Cocktailringe für Extravaganz und Eleganz. Sie sind aus dem Bereich des Statement-Schmucks nicht mehr wegzudenken. Vertreten sind sie sowohl im Luxussegment als auch im niedrigen Preisniveau und somit für jeden erschwinglich. Vielseitig zeigt sich der Cocktailring auch bezüglich der Anlässe zu denen er getragen werden kann – ob tagsüber oder abends. Er veredelt sowohl schlichte Blusen und T-Shirts als auch schicke Abendkleider.

Schreibe eine Antwort